Evangelische Freikirche "Eckstein" Schopfheim e.V.

Sun, 20. December 18:18 h
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Eckstein

4. Advent (Gen 18,1-2. 9-15)

Ein entspannter, kurzweiliger Gottesdienst für alle diejenigen, die Interesse haben am Christentum, die Christen werden möchten oder als Christen leben möchten.
Letzte Änderung am 19.12.2020
Erstellt in Gottesdienst am Abend
Ende Sunday, 20.12.2020 19:18 h
Status

Die Suche nach Antworten ist eine Suche, die uns Menschen demütig macht. Als Gemeinde wünschen wir uns, dass Sie eine solche Gemeinde bei Ihrem Besuch erfahren. Eine Gemeinde, die mit dem Wort Gottes ringt, die sich um Antworten bemüht und bei all den Unterschiedlichkeiten keinen Mangel an christlicher Toleranz und Nächstenliebe zeigt.

 

17:17 h - Welcome Lounge

Ein Raum für Begegnungen und zum Ankommen. Bei Kaffee und Snacks gibt es Gelegenheiten einander kennenzulernen oder Beziehungen zu vertiefen.

 

18:18 h - Offizieller Beginn

  • Musik zum Mitsingen
  • Eine Erklärung der Bibel
  • 60 Minuten

 

Mensch-Sein ist nicht leicht - Christ-Sein auch nicht

Jeder Mensch macht die Erfahrung von Herausforderungen. Wir meistern einige und scheitern an anderen. Ob in Beruf, Familie oder Sport, wir wollen unsere Leistung als Erfolg beurteilen. Interessant ist, dass der Mensch bei allen seinen Bestrebungen einen Sinn benötigt. Wer keinen Sinn in beruflichem Vorwärtskommen sieht, wird sich dahingehend keine Mühe geben. Eine Familiengründung braucht vorweg die Überzeugung, dass eine Familie Sinn stiftend ist und die kommenden Entbehrungen gerechtfertigt sind. Schließlich brauchen wir einen Sinn und Zweck für die sportliche Betätigung, der vielleicht darin liegen mag, gesünder zu leben, seinen Körper zu erfahren oder einfach schöner zu sein.

Fragen, die uns unsere Existenz aufgeben

Hinzu kommen noch die bohrenden Fragen zu unserem Mensch-Sein. Weil wir das Vorurteil haben, dass die (richtigen) Antworten auf die Grundfragen unseres Daseins, die eigene Freiheit einschränken, versuchen wir den Antworten aus dem Weg zu gehen. Die merkwürdige Erfahrung machen dabei alle Menschen: die letzten Fragen über das Leben können zwar aufgeschoben, nicht aber völlig abgestellt werden. Woher kommt das Fragen über unser Dasein?

Fragen als Hinweise auf Gott?

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das nicht leben kann ohne einige Grundfragen seiner Existenz geklärt zu haben. Warum hat der Mensch diese Fragen und woher kommen sie? Sind sie vielleicht Hinweise auf ein übernatürliches Sein, das Christen Gott nennen? Oder anders gefragt: Könnten diese Fragen überhaupt existieren, wenn es nur eine immaterielle Welt gibt? 

Höhenlinien sind Hinweise, nicht die Wirklichkeit

Es hat zweihundert Jahre gedauert die christliche Gesellschaft und ihr Weltbild durch eine säkulare Gesellschaft und ein innerweltliches Weltbild zu ersetzen. Höchste Eisenbahn also, danach zu fragen, ob es eigentlich möglich ist, das eine Weltbild wahr zu nennen und das andere falsch. Viele Philosophen haben damals den Einspruch erhoben, als man begann Modelle und abstrakte Beschreibungen für wahrer zu halten als die Wirklichkeit. Vielmehr funktioniert ein Weltbild ähnlich wie eine Landkarte mit Höhenlinien und kann nie wahrer sein als die Realität, die sie beschreiben. Die eingezeichneten Höhenlinien in einer Karte können hilfreich sein, sie liefern aber nicht den Eindruck, den man hat, während man sich im Gelände befindet.

Ist das christliche Weltbild wahr?

Das christliche Weltbild ist eine eben solche Landkarte. Sie hat neben den vielen eingezeichneten Höhenlinien, Personen, Orte und Gegenstände markiert. In ihrer Mitte stehen Kreuz und Grab, daneben gibt es Hinweise auf das alte Paradies des Sündenfalles und deutlichere Umrisse eines neuen Paradieses. Oben der Himmel mit Gottes Thron und den Engeln, unten die Hölle und dazwischen die Kirche und die Reiche der Menschen. Diese Landkarte ist als Weltbild nicht wahrer als die Wirklichkeit.

Dennoch gibt es zuverlässige Antworten

Die Aussagen der Bibel sind die Quelle des christlichen Weltbildes. Obwohl der Begriff Wahrheit im Alten Testament der Bibel nicht vorkommt, ist der Selbstanspruch der Bibel klar. Sie sagt von sich, dass sie zuverlässig ist. Sie will das zuverlässige Wort Gottes sein, das dem Menschen ein fester Anker ist, wenn er es ergreift und sich darauf verlässt. Die Antworten der Bibel zu Fragen der Existenz des Menschen sind zuverlässig.

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